{"id":39,"date":"2021-09-20T12:20:10","date_gmt":"2021-09-20T12:20:10","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/senschaftsgeschichte_s2dvmb0mc57kfn0qarv2wz\/"},"modified":"2021-09-20T12:20:10","modified_gmt":"2021-09-20T12:20:10","slug":"senschaftsgeschichte_s2dvmb0mc57kfn0qarv2wz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.energiecrossmedial.de\/index.php\/senschaftsgeschichte_s2dvmb0mc57kfn0qarv2wz\/","title":{"rendered":"Interview mit Prof. Dr. Karen Pittel (ifo Institut \u2013 Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung) und Prof. Dr. J\u00fcrgen Renn (Max-Planck-Institut f\u00fcr Wissenschaftsgeschichte)"},"content":{"rendered":"<div id=\"page_caption\" class=\"\">\n<div class=\"page_title_wrapper\">\n<div class=\"standard_wrapper\">\n<div class=\"page_title_inner\">\n<div class=\"page_title_content\">\n<h1>  <\/h1>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p><!-- Begin content --><\/p>\n<div id=\"page_content_wrapper\" class=\"\">\n<div class=\"inner\">\n    \t<!-- Begin main content --><\/p>\n<div class=\"inner_wrapper\">\n<div class=\"sidebar_content\">\n<!-- Begin each blog post --><\/p>\n<div id=\"post-3918\" class=\"post-3918 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-allgemein category-interviews-2021\">\n<div class=\"post_wrapper\">\n<div class=\"post_content_wrapper\">\n<h1>Interview mit Prof. Dr. Karen Pittel (ifo Institut \u2013 Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung) und Prof. Dr. J\u00fcrgen Renn (Max-Planck-Institut f\u00fcr Wissenschaftsgeschichte)<\/h1>\n<div class=\"post_detail single_post\">\n\t\t\t\t<span class=\"post_info_date\"><br \/>\n\t\t\t\t\t26. Februar 2021\t\t\t\t<\/span><br \/>\n\t\t\t\t<span class=\"post_info_comment\"><br \/>\n\t\t\t\t\t\u2022<br \/>\n\t\t\t\t\t0&nbsp;Kommentar\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/div>\n<div class=\"pf-content\">\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Herr Renn, die Energiewende ist ein wesentlicher Pflasterstein auf dem Weg zur klimaneutralen Gesellschaft. Zugleich f\u00fchlt sich der Weg dorthin unendlich lang an und manch einer fragt sich, ob eine solche Umw\u00e4lzung \u00fcberhaupt machbar ist. Sehen sie als Wissenschaftshistoriker in der Geschichte Beispiele vergleichbar gro\u00dfer Umw\u00e4lzungen des Energiesystems?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn: <\/strong>Historische Energiewenden haben sich \u00fcber mitunter sehr lange Zeitr\u00e4ume hingezogen, innerhalb derer fr\u00fchere Energiequellen in erheblichem Umfang fortw\u00e4hrend genutzt wurden und zum Teil bis heute werden. Ich denke dabei z.B. an die historische Energiewende von Wasserkraft und Holz zu Kohle, die sich im Zeitalter der Industriellen Revolution zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert abgespielt hat.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Auffallend ist daran der \u201elong-tail\u201c, also die Tatsache, dass Wasserkraft und Holz bis heute wichtige Energiequellen darstellen, die niemals vollst\u00e4ndig durch Kohle ersetzt wurden. Energiewenden der Vergangenheit hatten typischerweise ihren Ursprung in g\u00fcnstigen lokalen Bedingungen, unter denen die neuen Energietr\u00e4ger verf\u00fcgbar und transportierbar waren. In der gegenw\u00e4rtigen Wende sind die Voraussetzungen jedoch ganz anders gelagert. Die Umstellung muss in einem kurzen Zeitraum aktiv und im Konzert einer globalen Staatengemeinschaft bew\u00e4ltigt werden. Das ist ein historisch beispielloses Unterfangen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Was ist heute anders?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn:<\/strong> Vor allem ist die gegenw\u00e4rtige Energiewende darin einzigartig, dass sie nicht eine Antwort auf Energieknappheit oder das Versiegen von Brennmaterial ist, sondern eine Antwort auf dessen \u00dcberfluss ist. Ein Drittel der derzeit erkundeten \u00d6lreserven, die H\u00e4lfte des Erdgases und \u00fcber achtzig Prozent der Kohle m\u00fcssen unangetastet bleiben, man spricht daher von \u201eunburnable carbon\u201c. Die Pariser Klimaziele geben das Ausma\u00df dieses Restbudgets f\u00fcr die noch zul\u00e4ssigen Treibhausgasemissionen vor, bevor das Energiesystem zwingend treibhausgasneutral wirtschaften muss. Die vollst\u00e4ndige Umstellung auf Klimaneutralit\u00e4t muss dabei nicht nur innerhalb der n\u00e4chsten 15-30 Jahre bew\u00e4ltigt werden. Sie muss auch ihre gr\u00f6\u00dften Effekte sehr rasch erzielen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>K\u00f6nnen wir denn aus Ihrer Sicht aus den vergangenen Energiewenden f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige lernen?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn:<\/strong> Aus meiner Sicht k\u00f6nnen wir zwei wesentliche Dinge feststellen: Erstens ist die gegenw\u00e4rtige Energiewende mehr als jede ihrer Vorg\u00e4ngerinnen fragil und bedarf deshalb nicht nur in ihrem Anfangsstadium, sondern auch mittelfristig politisch gesetzter und global wirksamer Rahmenbedingungen. Man k\u00f6nnte sogar von einer \u201ekuratierten\u201c Energiewende sprechen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Zweitens k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen, dass es vielleicht ausreichen k\u00f6nnte, wenn die notwendige Transformation zun\u00e4chst f\u00fcr einen kleinen, aber global vernetzten Teil der Weltgesellschaft gelingt. Dieser sollte sowohl Hochtechnologie-Regionen wie starke Produzenten erneuerbarer Energie umfassen. Denn hat sich erst einmal herausgestellt, dass ein von fossilen Importen unabh\u00e4ngiges, nachhaltiges Energiesystem m\u00f6glich und auf dem Weltmarkt konkurrenzf\u00e4hig ist, verleiht ihm die prinzipiell unbegrenzte Verf\u00fcgbarkeit erneuerbarer Energien eine Attraktivit\u00e4t und ein dynamisches Potential, die eine globale Durchsetzung der Energiewende m\u00f6glich erscheinen lassen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Frau Pittel, welche spezifischen Herausforderungen sind aus Ihrer Sicht mit der gegenw\u00e4rtigen Energiewende verbunden?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel: <\/strong>Mit der Energiewende sind viele spezifische technische wie \u00f6konomische Herausforderungen verbunden, die seit Jahren \u2013 ja zum Teil seit Jahrzehnten \u2013 immer wieder diskutiert werden. Wie Herr Renn schon ausf\u00fchrte, muss die Energiewende im Verh\u00e4ltnis zur Bedeutung des Energiesystems \u00e4u\u00dferst schnell und zudem noch global stattfinden. Sie involviert viele hochkomplexe, interagierende Systeme. Ohne internationale Kooperation wird sie langfristig scheitern. All diese Herausforderungen m\u00fcssen und k\u00f6nnen jedoch auch \u00fcberwunden werden.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Und an welcher Stelle stockt es dann?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel: <\/strong>Eine fundamentale Herausforderung liegt darin, dass die Energiewende nicht prim\u00e4r durch Marktkr\u00e4fte getrieben wird. Entwicklungen von M\u00e4rkten erscheinen f\u00fcr den Einzelnen eine gewisse Unausweichlichkeit zu besitzen. Vergangene Energiewenden wurden auch prim\u00e4r durch Marktkr\u00e4fte getrieben; staatliche Eingriffe fanden zwar punktuell statt, steuerten aber nicht die gesamte Richtung der Entwicklung.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Die heutige Energiewende muss jedoch in ihrer Gesamtheit initiiert, begleitet und in gewissen Umfang gesteuert werden. Angesichts der gro\u00dfen Herausforderung des Systemumbaus und der Konsequenzen f\u00fcr die einzelnen Unternehmen und B\u00fcrger wird dabei nicht das Endziel einer defossilisierten Wirtschaft und Gesellschaft, sondern der Weg dorthin in Frage gestellt. Marktgetriebener Strukturwandel scheint eine Naturgewalt; die Folgen eines regulierungsgetriebenen Wandels dagegen verhandelbar.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Vor dem Hintergrund dessen, was wir bisher besprochen haben: Welche Rolle spielt Resilienz im heutigen im Wandel begriffenen Energiesystem?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn: <\/strong>Wir m\u00fcssen zwischen verschiedenen Arten von Resilienz unterscheiden. Zun\u00e4chst ist da einmal die klassische Resilienz, im Sinn der F\u00e4higkeit eines Systems, selbstregulierend auf St\u00f6rungen zu reagieren und dabei seine Funktion zu bewahren. Das ist und bleibt im Sinne der Versorgungssicherheit eine grundlegende Eigenschaft des Energiesystems, die auch bei seinem Umbau gew\u00e4hrleistet bleiben muss. Was wir hier aber auch brauchen ist die Widerstandsf\u00e4higkeit des Transformationsprozesses selbst gegen\u00fcber St\u00f6rungen und Krisen. Was wir dagegen \u00fcberwinden m\u00fcssen ist Resilienz im Sinne der Widerst\u00e4nde gegen einen Umbau des Energiesystems. Hier brauchen wir stattdessen eine Plastizit\u00e4t des Systems, der diese Beharrungskr\u00e4fte oft im Wege stehen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Frau Pittel, sehen Sie Konflikte, die sich zwischen der von Herrn Renn beschriebenen Resilienz und Wirtschaftlichkeit ergeben?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel: <\/strong>Aus Sicht auf das gesamte Energie- und Wirtschaftssystem stehen Resilienz und Wirtschaftlichkeit nicht im Widerspruch. Ma\u00dfnahmen, die die Resilienz von Systemen erh\u00f6hen, sollen potentiell hohe Sch\u00e4den \u2013 und damit Kosten \u2013 von St\u00f6rungen verhindern. Aus \u00f6konomischer Perspektive sind sie daher notwendig und mit dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit vereinbar. Die Wahrnehmung eines potentiellen Gegensatzes zwischen Resilienz und Wirtschaftlichkeit resultiert prim\u00e4r aus einer einzelwirtschaftlichen und kurzfristigen Betrachtung. Resilienzsteigernde Ma\u00dfnahmen verursachen f\u00fcr den Einzelnen zun\u00e4chst Kosten ohne direkt zurechenbaren Nutzen. Dies wird zum Teil als nicht wirtschaftlich wahrgenommen, entspricht aber im Grunde dem Prinzip von Versicherungen, deren Nutzen erst im Ernstfall zum Tragen kommt.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Eine Frage an Sie beide: Reichen Marktmechanismen noch aus, um die Klimaziele zu erreichen?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn: <\/strong>In einem marktwirtschaftlichen System kann die CO<sub>2<\/sub>-Bepreisung \u2013 in einer ambitionierten Gr\u00f6\u00dfenordnung \u2013 ein wichtiges Instrument sein, Anreize f\u00fcr eine globale Energiewende zu setzen. Dennoch bin ich skeptisch, dass der Markt allein das Problem einer notwendigerweise drastisch zu beschleunigenden Energiewende richten kann \u2013 daf\u00fcr gibt es jedenfalls in der gesamte Energiegeschichte kein einziges Beispiel. N\u00f6tig erscheint mir vielmehr eine entschiedene Rahmensetzung entlang des klimatologisch, nicht \u00f6konomisch, vorgegeben Limits des Treibhausgas-Restbudgets. Das bedeutet in der Konsequenz eine absolute Verknappung bzw. Kappung des noch zu verbrennenden Kohlenstoffs. Nur eine solche Ma\u00dfnahme setzt, wie alle historischen und gegenw\u00e4rtigen Beispiele zeigen, das System auf das richtige Gleis.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Und aus Ihrer Sicht, Frau Pittel?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel:<\/strong> Aus meiner Sicht beruht die Frage auf einer Fehlwahrnehmung. Sie suggeriert, dass Marktmechanismen grunds\u00e4tzlich langsamer wirken als Ma\u00dfnahmen, die auf Ver- oder Geboten beruhen. Dies ist aber nicht notwendigerweise der Fall. Nehmen wir beispielsweise ein Emissionshandelssystem, wie es in Europa derzeit f\u00fcr knapp 50% der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen etabliert ist. Ein solches System hat gerade den Vorteil, dass \u2013 wie von Herrn Renn gefordert \u2013 absolute Limits f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Emissionen etabliert werden und die Unternehmen trotzdem \u00fcber den CO<sub>2<\/sub>-Preis Signale erhalten, wo es kosteneffizient ist, Emissionen zu vermeiden.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">F\u00fcr die B\u00fcrger erzeugen die CO<sub>2<\/sub>-Preise wiederum die notwendigen Signale, um zwischen verschiedenen Konsum- und Verhaltensoptionen zu entscheiden. Der Wirkmechanismus ist dabei indirekter als bei Ma\u00dfnahmen, die nicht auf Marktmechanismen beruhen, deshalb aber nicht weniger wirkungsvoll. Die Frage ist hier nicht die grunds\u00e4tzliche Wirksamkeit, sondern die H\u00f6he der Preise.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Eine Frage, die sich nat\u00fcrlich stellt, ist, inwieweit Marktmechanismen durch weitere Instrumente und Ma\u00dfnahmen erg\u00e4nzt werden sollten. Dies ist aber eine grunds\u00e4tzliche Frage und nicht eine Frage der Dringlichkeit. Die Energiewende ben\u00f6tigt den Um- und Neubau von Infrastrukturen und den Einsatz und Erprobung neuer Technologien. Hier k\u00f6nnen tempor\u00e4r und gezielt eingesetzte zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen jenseits von Marktmechanismen helfen, den Umbau des Energiesystems zu f\u00f6rdern und alte Pfadabh\u00e4ngigkeiten zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld:<\/strong> Wo sehen Sie die Grenze zwischen sinnvoller Regulierung und \u00dcberregulierung?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel: <\/strong>Ein Eingriff durch Regulierung ist immer dann gerechtfertigt, wenn M\u00e4rkte in ihrer Koordinationsfunktion zumindest partiell versagen. In einer perfekten Welt w\u00fcrden Preise s\u00e4mtliche Kosten widerspiegeln, die der Gesellschaft aus der Produktion und dem Konsum eines Gutes entstehen. In einer perfekten Welt w\u00fcrden Investitionen dorthin flie\u00dfen, wo sie den h\u00f6chsten gesellschaftlichen Nutzen bringen. In der Realit\u00e4t ist dies jedoch aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht immer der Fall \u2013 auch nicht auf Energiem\u00e4rkten. Energieerzeugung verursacht \u00fcber Emissionen Kosten f\u00fcr die Gesellschaft; Unternehmen genie\u00dfen eine Monopolstellung; B\u00fcrger untersch\u00e4tzen zuk\u00fcnftige Einsparungen aus energieeffizienten Ger\u00e4ten, um nur einige Beispiele zu nennen. Hier macht es Sinn regulierend einzugreifen.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Allerdings ist auch auf den Energiem\u00e4rkten ein mehr an Regulierung nicht automatisch besser. \u00dcberregulierung findet beispielsweise dort statt, wo versucht wird mit mehreren Instrumenten simultan das gleiche Ziel zu erreichen. Dies f\u00fchrt zu Ineffizienzen und steigert die Gefahr, dass die Instrumente sich nicht nur konterkarieren, sondern auch zu ungewollten Nebenwirkungen auf andere Bereiche f\u00fchren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Kann man denn aus der Historie eine Erfolgsformel f\u00fcr die Verbreitung neuer Technologien und Energietr\u00e4ger ableiten?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>J\u00fcrgen Renn: <\/strong>Entscheidend f\u00fcr die Durchsetzung neuer Energiesysteme waren fast immer strukturelle Entwicklungsvoraussetzungen, durch die erst die Voraussetzungen f\u00fcr die relevanten Dynamiken der M\u00e4rkte geschaffen und gestaltet wurden. Ein Beispiel: Das \u00d6l-basierte Energiesystem war sowohl in seinen globalen und geopolitischen Auswirkungen als auch im Binnenmarktbereich stets von staatlichen Interventionen begleitet. Markmechanismen waren also in jedem Falle in hohem Ma\u00dfe politisch konstruiert.<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\">Zu den strukturellen Entwicklungsvoraussetzungen geh\u00f6ren staatliche Investitionen, Rahmensetzungen und technologische Innovationen, die erst die Plattformen geschaffen haben, auf denen sich dann \u201eKiller applications\u201c wie die Dampfmaschine f\u00fcr die Kohle und der Verbrennungsmotor f\u00fcr das Erd\u00f6l durchsetzen konnten. Hierf\u00fcr die geeigneten Infrastrukturen bereitzustellen, ist eine Aufgabe, an der Staat und Wirtschaft gemeinsam mitwirken m\u00fcssen. Gerade mit Blick auf die zu erreichenden Klimaziele muss der Staat die Verantwortung \u00fcbernehmen und feste Leitplanken setzen. Zugleich muss er jedoch Pfadabh\u00e4ngigkeiten minimieren und die Technologieoffenheit zulassen, die f\u00fcr ein m\u00f6glichst effizientes Erreichen dieser Ziele notwendig ist. Nur so lassen sich die Kosten wirksam begrenzen!<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Annette Nietfeld: <\/strong>Was sind aus Ihrer Sicht aktuell die gr\u00f6\u00dften Innovationshemmnisse im Energiebereich?<\/p>\n<p class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"><strong>Karen Pittel: <\/strong>Der entscheidende Engpass liegt weniger in einem Mangel an Ideen und Grundlagenforschung, sondern in der Entscheidung, die im Labor funktionierenden Technologien auch auf den Markt zu bringen. Hier wird h\u00e4ufig vom \u201eTal des Todes\u201c im Innovationsprozess gesprochen. Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00fcr neue Technologien ben\u00f6tigt Erfahrung in ihrer Anwendung, die gerade zu Beginn mit erheblichen Kosten verbunden ist, aber gleichzeitig zu erheblichen Kostendegressionen f\u00fchren kann. Privatwirtschaftlich findet eine solche Markteinf\u00fchrung vor allem dort statt, wo zuk\u00fcnftige Marktchancen gesehen werden. Dies setzt allerdings ein entsprechendes Marktumfeld voraus, welches sich im Zuge der Energiewende erst in der Entwicklung befindet. Hier ist es also wichtig, bei Unternehmen die entsprechenden Erwartungen zu erzeugen, dass dieser Wandel tats\u00e4chlich stattfindet. Je h\u00f6her die Unsicherheit, beispielsweise \u00fcber den zuk\u00fcnftigen regulatorischen Rahmen, desto geringer der Anreiz in den betroffenen Technologiefeldern aktiv zu werden. Innovation ben\u00f6tigt also klare Perspektiven.<\/p>\n<\/div>\n<p><br class=\"clear\"\/>\n\t    <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p><!-- End each blog post -->\n    \t<\/div>\n<div class=\"sidebar_wrapper\">\n<div class=\"sidebar_top\"><\/div>\n<div class=\"sidebar\">\n<div class=\"content\">\n    \t\t\t\t<\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>    \t\t\t<br class=\"clear\"\/><\/p>\n<div class=\"sidebar_bottom\"><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>    <!-- End main content -->\n<\/div>\n<p><br class=\"clear\"\/><br class=\"fqk44srj04fgyxc3g\"\/>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Prof. Dr. Karen Pittel (ifo Institut \u2013 Leibniz-Institut f\u00fcr Wirtschaftsforschung) und Prof. Dr. J\u00fcrgen Renn (Max-Planck-Institut f\u00fcr Wissenschaftsgeschichte) 26. 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